Die Problematik existierender Heizungsanlagen

Auch modernste Heizungsanlagen können mit so genannten “Trockenkaminen“ sys-tembedingt die eingesetzte Energie des Brennstoffs nicht vollständig als Heiz-energie nutzen. Zur Vermeidung einer Kondensation des in den Abgasen ent-haltenen Wassers und der Säuren aus Verbrennungsrückständen muss die Abgastem­pe­ratur beim Trocken­kamin bis zum Kaminkopf so hoch gehalten werden, dass ein großer Teil der Heizenergie buchstäblich „zum Schornstein hinaus gefeuert wird“. Nur so kann verhindert werden, dass der Kamin durch die aggressiven Säuren angegriffen und zerstört wird (versottet) – auch das beste Edelstahlrohr widersteht nicht lange (Lochfraß).
 

Neben dem Verlust an Heizenergie werden dabei die entstehenden Abgase (Säuren, Schwefel, Ruß, Feinstaub) ungefiltert in die Atmosphäre geblasen und tragen – wie uns aktuelle Zeitungsberichte immer wieder vor Augen führen – wesentlich zur Luftverschmutzung und damit Zerstörung unserer Umwelt bei.


Nutzwärme
(QN) = zugeführte Brennenergie (QZu) - Abgasverluste 
                               - Bereitschaftsverluste - Verteilungsverluste

 
Gesamtwirkungsgrad
(η) = Nutzwärme (QN) / zugeführte Brennenergie (QZu) 


Existierende Heizungsanlagen sind also mit mehreren Problemen behaftet:

-          Ein großer Teil der Heizenergie wird mit  Abgastemperaturen  bis  zu  160°C „zum Schornstein hinaus gefeuert“ und damit der Wirkungsgrad gemindert, was wegen der gerade ins Astrono­mische steigenden Preise für Heizöl, Gas und auch Holzpellets nicht mehr zu bezahlen ist;

-          Die austretetenden Abgase enthalten noch sämtliche bei der Verbrennung entstehenden Schadstoffe und belasten damit die Umwelt, was angesichts der fortschreitenden Umweltzerstörung nicht zu verantworten ist;

-          Die austretenden Säuren schädigen den Kamin, umliegende Dächer und belästigen die Bewohner mit Staubablagerungen und Flecken, was nicht
zu tolerieren ist;

-    Der Brenner (auch wenn er es als modulierender Brenner technisch könnte),
fährt nicht optimal, sondern im kurzzeitigen  verlustreichen  Intervallbetrieb,
um jeweils den Kamin so aufzuheizen, dass keine Kondensation eintritt, was unnötig ist.

Alle  diese  Probleme  können  kurzfristig  bei  jeder  bestehenden  Heizungsanlage durch nachträglichen Einbau einer einfachen Lösung mit einer Technaflon® Kamin-ausklei­dung und einem Technaplus® Wärmetauscher ein für alle mal gelöst werden.
 
Die Technaflon AG ist seit 30 Jahren Spezialist in der Heizungs- und Kamintechnik. Durch eine Gesamtlösungen auf Basis des Know-how der Technaflon AG und der Technaflon® Produkte kann bei fast jeder Heizungsanlage wesentliche Heizenergie (bis zu 20 Prozent) eingespart werden. Eine Technaflon® Anlage erreicht auch in Kombination mit einem konventionellen Öl- oder Gaskessel den Wirkungsgrad einer Vollbrennwertanlage, d.h. bezogen auf den Heizwert (Hi/Hu) bis 108% und auf den Brennwert (Hs/Ho) bis 98%. Der Maximalwert für den Heizwert ist definiert als 90% des Brennwertes, da früher die Abwärme durch im Abgas enthaltenes verdampftes Wasser als unvermeidlich angesehen wurde. Es wird also 10% Verlust durch die im Abgas enthaltene latente Kondensationswärme angesetzt, die nunmehr durch den Nasskamin gewonnen werden kann.  

 
Der Einsatz einer
Technaflon® Anlage steigert den Jahresnutzungsgrad der ge-samten Heizungsanlage durch Senkung der Abgasverluste und Senkung der Bereit-schaftsverluste durch Nutzung von modulierenden Brennern, welche die Kessel-temperatur abhängig vom Bedarf regeln können. Ein moduliereder Brenner schaltet bei kleiner Flamme und niedriger Abgastemperatur über Monate nicht ab, was jegliche Anfahrverluste vermeidet und die Lebensdauer von Brenner und Kessel verlängert. Technaflon AG kann auch zur Steigerung des Jahresnutzungsgrades der Gesamtanlage beitragen, indem die Verteilungsverluste durch den Einsatz intelligenter Umwälzpumpen gesenkt werden können, welche die Vorlauftempera-tur optimieren.

 

Ein effizienter Heizungsbetrieb erfordert also mehrere Maßnahmen, für die Technaflon AG das nötige Know-how über viele Jahre erworben hat.

Der Vorteil einer Technaflon Anlage aus  Nasskamin in  Ver-bindung mit einem konventionellen (billigeren und langlebigeren) Kessel liegt darin, dass der Kamin eine extrem lange Lebensdauer hat (Garantie 30 Jahre) und Kessel flexibel getrennt nach Bedarf erneuert werden können. 
 
Die Lösung mit einem Technaflon® Nasskamin

Mit Technaflon® wird der Kamin zum „Nasskamin“,  das heisst,  die  Abgase dürfen im Kamin kondensieren, da durch die Aus­kleidung mit  säure- und hitzebeständigem Kunststoff (bis 160°C!) auch bei niedriger Abgastemperatur keine Schädigung des Kamins mehr auftreten kann. Es fallen bei Verbrennung von 1 L Heizöl 0,8 L Kondensat an und bei 1m³ Erdgas 1,5 L mit dem entsprechenden Wärmegewinn (2088 kJ/L). Die Abgas­temperaturen können von etwa 160°C auf unter 20°C abgesenkt werden. Mit der gewonnenen Wärme kann die von außen durch den Kamin angesaugte Verbrennungsluft vorgewärmt werden, was bereits wesentliche Einsparungen an Heizöl oder Heizgas bewirkt.
 
Das Prinzip des Nasskamins wurde von der Technaflon AG "erfunden" und zum Produkt entwickelt.

Technaflon® ist ein Recycling-Kunststoff (Polyvinylidenfluorid PVDF, Handelsname z.B. Kynar®, SOLEF®), der aus hochwertigen Industriekunststoffen durch ein spezielles von der Technaflon AG  ent­wickel­tes und patentiertes Verfahren wieder aufbereitet wird. Die Herstellung von Technaflon® verbraucht keine neuen Rohstoffe, sondern verwendet hochwertiges Material aus industriellem Einsatz in der chemischen Industrie, das anders nicht wieder verwendet werden kann. Die Technaflon AG gibt auf Kamine aus Technaflon® eine Garantie von 30 Jahren! 


Technaflon® besitzt als Werkstoff für den Kaminbau hervorragende Eigenschaf-ten:

-          hitzebeständig bis 160°C

-          säurebeständig

-          hochfest

-          schlagzäh auch bei  Temperaturen unter dem Gefrierpunkt

-          unempfindlich gegen Witterungs- und Lichteinwirkung

-          alterungsbeständig und damit langlebig

Technaflon® ist  Edelstahl  in  Bezug  auf  Säurefestigkeit  und  Langlebigkeit  weit überlegen – daher die Garantie für 30 Jahre! Technaflon® wird seit 30 Jahren für den Kaminbau eingesetzt und hat sich 100.000fach bewährt.


Da durch die Säurebeständigkeit des Nasskamins nunmehr die Abgastempe­ratur abgesenkt werden kann, wird es möglich, Restwärme aus den Abgasen zu gewin­nen. Diese Restwärme macht mehr als 20 Prozent der gesamten eingesetzten Heizenergie aus und kann nunmehr genutzt werden anstatt durch den Schornstein zu entweichen.

Mit  einem  Technaflon® Kamin  kann  die  Verbrennungsluft  vorgewärmt  werden,
was bereits einen großen Teil der Heizenergie einspart.  

Daneben muss nunmehr der Brenner des Kessels nicht mehr im erzwungenen Intervallbetrieb arbeiten, um bei jedem Anfahren der gesamte Kamin zur Vermeidung von Kondensation im Kamin auf mindestens 110°C aufzuheizen. Jetzt kann ein modulierender Brenner in einem kontinuierlichen Betrieb gefahren werden, was den Wirkungsgrad steigert. Diese Optimierung des Betriebs bewirkt weitere Ein-spa­rung­en und verlängert die Lebensdauer von Kessel und Brenner wesentlich. 

 

Technaflon Anlagen sind bis zu Heizleistungen von 15 - 2000 kW! lieferbar. 

 

Die Nutzung von Restwärme aus Abgasen mit Technaflon®  bietet insgesamt folgende Vorteile: 

-          Einsparung von Brennmaterial und damit Kosten bis zu 20 Prozent
(in Einzelfällen sogar noch höhere Einsparungen)

-     Steigerung des Gesamtwirkungsgrades auf bis zu 98% (Hs/Ho)

-          Entlastung der Umwelt
durch Reinigung der Abgase von Schadstoffen und Feinstaub

-          Erfüllung aller derzeitigen und zukünftigen Umweltschutzauflagen auch
für ältere Anlagen

-          Vermeidung von störendem Staub- und Säureauswurf

-          Kostensenkung im Unterhalt des Kamins durch langlebige Materialien

-          Schonung der Brenner und Verlängerung deren Lebensdauer durch optimierten Betrieb

-          Praktisch wartungsfreier Betrieb durch einfachste Konstruktion

 
Gutachten

 

Im Auftrag des schweizer Nationaler Energie-Forschungs-Fond  NEFF untersuchte das Forschungsprojekt 444 "Der Einsatz eines Kamins als feuchter Nachwärmetau-scher mit zusätzlicher Schadstoffabscheidung" bereits in den Jahren 1990 und 1991 die Wirkung des Nasskamin-Systems. Aus dem 117 seitigen Berichtsband hier die Zusammenfassung:

 
"Das Forschungsprojekt NEFF 444 hat aufzeigen können, dass bei Heizungsanla-gen mit einer Abgastemperatur von 120° C, die Abwärmeverluste um 23 % ver-ringert werden können. Die dem Abgas im Kamin im Gegenstromverfahren entzo-gene Wärme kann ins Haus zurückgeführt und dort als zusätzlicher Wärmegewinn, z.B. in Trockenräumen oder zur Vorwärmung der Verbennungsluft, verwendet wer-den.

Beim Einsatz des Kamins als feuchter Nachwärmetauscher entlastet diese Anwen-dung die Umwelt zusätzlich von Schadstoffen. Die speziellen Verhältnisse im aktiv entlüfteten Ringspaltkamin führen zu einer Aufkonzentration des Kondensats mit SO2-2 im Kamin. Dadurch wird die Natur weiter von Schadstoffen aus der Verbren-nung von Erdöl entlastet. Der saure Regen fällt, im Gegensatz zu konventionellen trockenen Kaminen, zum überwiegenden Teil im Kamin selbst an und kann an-schliessend neutralisiert werden. Die NOx-Emmissionen werden ebenfalls erheblich reduziert.

Wegen der Aggressivität des Kondensats im Kamin als feuchter Restwärmetau-scher sind für die Kamine der Zukunft nur absolut korrosionsfeste Materialien aus Erdölprodukten am besten geeignet.

Mit dem Kamin als feuchtem Restwärmetauscher können die aus den Heizungen stammenden Wasserdampfemmissionen um 94 % reduziert werden.

Dem Rauchgas konnte, durch aktiven Wärmeaustausch, soviel Wärme entzogen werden, dass die Temperatur des anfänglich 140° C warmen Rauchgases am Ende eines 8 m langen Wärmetauscher-Kamins, lediglich noch 38 Grad Celsius betrug. Bei einem 13,5 m langen Rohr war im Extremfall eine Wärmerückgewinnung bis zu einer Rauchgasgemperatur am Rohrende von 15 Grad möglich.

Das schadstoffbelastete Kondensat kann in einer einfachen Neutralisationsbox neutralisiert werden und erfüllt danach die gesetzlich geforderte Qualität zur Einleitung in öffentliche Gewässer.

Das Kamin als feuchter Nachwärmetauscher fördert die Verwendung von Erdöl-produkten im Kaminbau. Es ermöglicht gleichzeitig die Wiederverwendung des für diesen Anwendungsbereich speziell geeigneten Kunststoffmaterials PVDF (Poly-vinylidenfluorid). Der Einsatz von Kaminen als Nachwärmetauscher aus Kunststoff ist ökologisch sinnvoll und reduziert die Schadstoffemmission."

TÜV-Untersuchungen

Von Anfang an begleiteten Untersuchungen des heutigen TÜV Süddeutschland  die Entwicklung des Nasskamin-Systems. Ebenso bestätigen z.B. Untersuchungen des schweizer "Inspektorat VFWL Verein zur Förderung der Wasser- und Lufthygiene" sowie Energiesparberatungen der TÜH Technische Überwachung Hessen GmbH die Wärmerückgewinnung mit Technaflon-Nasskaminen. Alle Systeme der Technaflon AG sind selbstverständlich vom TÜV abgenommen.

Wie funktioniert das?

Durch   die   geringere   Abgastemperatur   im  Technaflon® Kamin kondensieren die  Schad­stoffe  bereits  im Wärmetauscher und Kaminrohr, geben dabei Wärme ab und fallen als saure wässrige Lösung unten am Kamin an. Es entweichen also wesentlich weniger Schadstoffe in die Luft. Abhängig von den örtlichen Vorschriften kann das Kondensat direkt in den Abwasser­kanal einge­leitet werden, was die Klärung des Abwassers in der Kläranlage begünstigt, da Abwässer sonst alkalisch sind. Im Bedarfsfall kann eine „Neutralisationsbox“ eingesetzt werden, in der das saure Abwasser durch Kalk neutralisiert wird, der etwa einmal jährlich nachgefüllt werden muss.

Da zwischen Technaflon® Rohr und der Kaminwand ein Spalt entsteht, kann durch diesen Spalt Außenluft für die Verbrennung zum Kessel geleitet werden, wobei diese dann am Technaflon Rohr vorgewärmt wird (raumluft­unabhängiger Betrieb). Dies wirkt sich günstig auf die Verbrennung aus und bewirkt weitere Energieein­spa­rung.


 
Für Details zu den Technaflon Komponenten siehe auch unter Produkte

Wie kann das installiert werden?

Die Technaflon®Abgasleitung  hat  einen  wesentlich  kleineren  Durchmesser  als konventionelle Kamine und kann so ohne große bauliche Maßnahmen in den beste-henden Kamin eingezogen oder es kann ohne Verschalung einwandig an die Aussenwand (wie ein Regenfallrohr) montiert werden.


Die Installation der Anlage  erfordert  keine  Umbaumassnahmen  und  ist  in  weni-
gen Arbeitsstunden abgeschlossen.

Technaflon AG bzw. der autorisierte Vertreter übernimmt dabei alle Arbeiten als Gesamtunternehmer und liefert die Anlage nach Einbau der Technaflon® Kaminauskleidung und des TechnaPlus® Wärmetauschers betriebsfertig ab.

Wer installiert und wartet das?

Die Firma Technaflon AG unterhält  einen  Direktvertrieb und hat bisher etwa 600 Heizungsbaubetriebe gewonnen, welche als autorisierte Vertretungen in der Installation und Wartung der Geräte geschult sind.

Eine Firma in Ihrer Nähe nennen wir gerne auf Anfrage.

Die Anlage ist prinzipiell wartungsfrei. Das etwa jährliche Nachfüllen von Kalk und eventuelle Entfernung von Rußablagerungen im Kamin kann von dem vorhandenen Betreuer der Heizungsanlage durchgeführt werden.

Was macht Technaflon besser als andere Systeme?

Gegenüber anderen Lösungen bietet eine Technaflon Anlage wesentliche Vorteile: 

-          Entlastung der Umwelt durch Auswaschen von Schadstoffen und Feinstaub
im Kondensat durch niedrigste Abgastemperaturen

-         

-          Langlebigkeit durch hochwertige und alterungsbeständige Materialien

-          Universelle Einsetzbarkeit bei Öl-, Gas-, und Pelletheizungen

-          Flexible Anpassung an unterschiedlichste Gegebenheiten der Kaminführung

-          Störunssicherer Betrieb ohne bewegliche Teile, Elektrik oder Elektronik

-     Nutzung auch des Brauchwassers als Kühlmedium des Wärmetauschers

Auch wenn andere Anlagen Ähnliches versprechen,  fehlt  ihnen  doch der entschei-dende Vorteil des einzigartigen Werkstoffs Technaflon® und oft auch die Technik, um die Versprechen erfüllen zu können.

Wer steht hinter Technaflon?

Die Technaflon AG ist ein  mittelständisches  Unternehmen  mit  Sitz in Tägerwilen(Schweiz), welches in eigener Entwicklung bereits vor 30 Jahren den Recycling-Werkstoff Technaflon® PVDF entwickelt hat, der dem Unternehmen auch seinen Namen gab. Seit 1988 wurden bisher zehntausende von Technaflon® Kaminen europaweit installiert und sind störungsfrei in Betrieb. 

Als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen ist die Technaflon AG äußerst kundenorientiert, denn sie weiss, dass nur zufriedene Kunden die Existenz des Unterneh­mens sichern. Aus kleinsten Anfängen hat sich die Technaflon AG mit eigenen Mitteln nur über Kunden­aufträge finanziert und ist auch heute finanziell völlig unabhängig.

Heute beschäftigt die Technaflon AG 15 feste Mitarbeiter, welche die wesentlichen Teile des Technaflon® Systems in eigener Produktion herstellen, während unkom-plizierte Teile in Auftragsfertigung außer Haus gegeben werden. Die Technaflon AG arbeitet mit vielen kamin und Heizungsbaufirmen zusammen, welche die Anlagen beim Kunden installieren.

Hat die erste Generation (Horst Wunsch) die wesentlichen Grundlagen durch ihre Erfindungen gelegt, ist nunmehr bereits die zweite Generation in das Unternehmen eingetreten und führt die Tagesgeschäfte.

Die aktuelle Entwicklung der Heizkosten läßt für die Zukunft einen stetig oder gar sprunghaft steigenden Bedarf an Anlagen zur Einsparung von Heizenergie erwar-ten, so dass die Zukunft des Unternehmens auf der Basis des Erreichten auch langfristig gesichert ist.